Viele Projekte der letzten Jahre werde ich hier noch Stück für Stück vorstellen und einige Hintergrundinformationen dazu geben. Neben den Auftragsarbeiten für diverse Kunden werden dazu auch künstlerische Projekte gehören, wie die Live-Performances mit Jassmin Tutum im E-Werk Freiburg, die interaktive Großprojektion bei der Langen Nacht der Elektronischen Musik oder audiovisuelle Experimente im Rahmen der Zone e.V..

Dieses Projekt war zunächst als Beitrag zum Internationalen Medienkunstpreis von ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe) und SWR mit dem Thema „Bilder Codes – Verstehen wir Bilder?“ 2002 vorgesehen. Die grundlegende Idee war, durch eine aus dem Web entspringende reale Bilderflut penetranten Stress zu erzeugen und ständig eine Entscheidung zu fordern, wie mit einem flüchtigen Bildeindruck umzugehen ist – das Bild bewusst speichern oder eben nicht.

Das freut mich natürlich: die Ryzmizr App ist derzeit als eines der Highlights zum ZKM App Art Award 2015 ausgestellt.
http://www.app-art-award.org/media/
http://zkm.de/event/2015/08/appartaward-2015-highlights

World of Ryzm ist ein künstlerisches Projekt zum auditiven 'Sichtbarmachen' rhythmischer Strukturen in unserer Welt, die von Mustern, Wiederholungen und Regelmäßigkeiten durchzogen ist.

Die Ryzmizr App ist das zentrale Werkzeug dieses Projekts und dient als Tool zur 'Audioalsierung'. Mit der App ausgestattet kann jeder visuelle Mustern suchen, erkennen, daraus Bildrhythmen (sogenannte 'Ryzmz') erstellen und diese mit anderen teilen (sofern ein Panoramio-Bild zugrunde liegt).
Die veröffentlichten Ryzmz finden sich dann in der „Ryzm Gallery“ und werden dort zum Beitrag eines Gesamtwerks, das sich die vollständige Rhythmisierung der Welt vorgenommen hat. Damit folgt die App unter anderem der Idee großer Internetunternehmen, die mit entsprechenden App-Angeboten ihre User zu Contentlieferanten heranziehen.

Zur „Langen Nacht der elektronischen Musik“ entwickelte ich 2010 auf Anfrage von Ephraim Wegner eine Videoinstallation fürs Hochhaus des Kulturparks Freiburg. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „das Eigene- das Fremde- das Andere- das Neue“.

Zum Motto „Menschen in Bewegung“ entstand 2007 zur „Kunst am See“ in Uffhofen diese Medieninstallation. Dabei ging es mir darum die Subjektivität von Standpunkt und Bewegung zu zeigen. Je mehr sich der Besucher innerhalb der Installation bewegt umso langsamer bewegt sich die projizierte Umgebung, bis sie bei maximaler Bewegung vollständig zum Stillstand kommt.

Im Rahmen der openZone demonstrierte ich mit einer Keyboardimprovisation (an Philichorda und Clavinet) den experimentellen Stand zu “picture follows music”. Dabei handelt es sich um ein laufendes Projekt zur Visualisierung von Musik in Echtzeit.